Blogger berichten aus dem Theater

Luk Perceval ist ein Theaterregisseur, der den Umgang mit den digitalen Medien nicht scheut. Für die Endproben seiner aktuellen Inszenierung EXILES haben wir drei theaterinteressierte Bloggerinnen eingeladen, die über den Probenprozess und die Premiere berichteten. Die Ergebnisse sind auf den Blogs LET’S TALK ABOUT ARTS, mucbook und TRAVELINGTHEWORLD72 zu lesen.

Wir haben den Bloggerinnen Sarah und Susanna, Juliane und Alexandra drei Fragen gestellt:

1. Wie würdet ihr euer Blog beschreiben?

Letstalkaboutarts: Unser Blog soll eine Plattform sein, die zum Austausch anregt, die die Diskussion über Kunst und Kultur raus aus dem Feuilleton und den Fachkreisen holt.

mucbook: Ich schreibe diesmal für mucbook und nicht für meinen eigenen Blog. Mucbook ist ein Blog über ganz München und alles, was in München passiert. Events, Konzerte, Theater. Wir versuchen, Geheimtipps zu geben, unbekannte Locations oder spontane Partys aufzutun, interessante Menschen zu finden und vieles mehr.

Travelingtheworld72: Ich führe keinen Theaterblog, sondern einen Reiseblog und möchte dort vor allem Geschichten erzählen. Ein Auge habe ich immer auch darauf, was darüber hinaus noch wartet und bin dann sofort  auf euer Projekt aufmerksam geworden.

2. Habt ihr euch einen Probenprozess am Theater so vorgestellt, wie ihr ihn die vergangene Woche erlebt habt?

Letstalkaboutarts: Wir haben nicht erwartet, dass es so viel Interaktion zwischen den Darstellern und dem Regisseur gab. Die Schauspieler hatten sehr viel Mitspracherecht und konnten über ihre eigenen Rollen diskutieren.

mucbook: Sehr überraschend fand ich, dass auch Luk Perceval sehr offen und flexibel blieb. Bis zur letzten Probe wurde immer noch weiter verändert, variiert und gestrichen.

Travelingtheworld: Für Luk Perceval war es besonders wichtig, dass alle Schauspieler vom richtigen Gefühl erfasst werden und es transportieren können. Mich hat dabei vor allem Luks Einfühlungsvermögen beeindruckt, dass er sehr auf die Schauspieler eingegangen ist und nie die Fassung verloren hat.

3. Wie stellt ihr euch die weitere digitale Reise des Theaters vor? Welche Wünsche habt ihr?

Letstalkaboutarts: Wir wünschen uns, dass das Theater offener wird. In München meistern das die Münchner Kammerspiele und das Residenztheater beispielsweise schon sehr gut, zum Beispiel mit einem Projekt wie diesem. Das sind auch unsere Ansätze: Dass sich die kulturellen Institutionen nicht vor einer Offenheit sträuben.

mucbook: Ich stimme da vollkommen zu. Allerdings ist ja eine Inszenierung ein Spiel an sich, dass durch eine solche Probenbeobachtung auch verliert. Man könnte aber auch an dieser Stelle ansetzen und einen größeren Austausch mit dem Regisseur und den Schauspielern zu schaffen.

Travelingtheworld: Für mich stellt sich auch die Frage, wie weit man da tatsächlich gehen kann. Aus dem Theater zu twittern, stelle ich mir zum Beispiel schwierig vor. Aber ich denke, die Reise wird auf jeden Fall spannend.

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