Das Unsichtbare sichtbar machen

„Ich bin für ein humanistisches Europa. Und da ist Platz für jeden Glauben. Das gab es bis jetzt immer in Europa, und das soll auch so bleiben.“ Dieser Reaktion von Johan Simons auf die Terroranschläge in Paris lässt sich nichts mehr hinzufügen. Gleichermaßen gültig sind seine Worte im Zusammenhang mit den Pegida-Demonstrationen, die es zu stoppen gilt und im Umgang mit den schrecklichen Folgen der NSU-Gräueltaten.

Semiya Şimşek ist die Tochter des ersten NSU-Mordopfers. Sie hat ein Buch über das Trauma geschrieben, das ihrer Familie widerfahren ist und berichtet über die Pannen und Irrwege in den Ermittlungen sowie die Hintergründe des Verbrechens. Katja Bürkle und Jeff Wilbusch lesen am Dienstag, 13. Januar um 19 Uhr aus SCHMERZLICHE HEIMAT, das im Rowohlt Berlin Verlag erschienen ist. Anschließend unterhalten sich die Soziologin Dr. Jasmin Siri (LMU) und die Bloggerin und Autorin Nadine Shehadeh über den NSU-Komplex. Die Münchner Band Banana Fancy Free, die auch die Aktion LAUT GEGEN BRAUNTÖNE musikalisch unterstützt hat, verarbeitet den Themenkomplex musikalisch. Wir haben mit Nicole von Banana Fancy Free und Anna-Lena Koschig, einer der Organisatorinnen des Abends, darüber gesprochen, was uns in der Spielhalle erwartet.

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Ein Kommentar zu “Das Unsichtbare sichtbar machen

  1. natürlich möchte man den Satz von Simons unterschreiben. Aber die, die mit Gewehren Journalisten ermorden, sind nicht dieser Meinung, und es interessiert sie überhaupt nicht, was wir uns da wünschen!
    Nicht dass ich etwas Besseres wüßte, aber es ist leider nicht mehr als ein Selbstvergewisserungsmantra – so wirkungsvoll wie sich zu wünschen, es gäbe auf der Welt keinen Krieg und keinen Hunger mehr…

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